Retargeting

Retargeting ist eine Werbetechnik, bei der Nutzer, die bereits mit einer Website interagiert haben, gezielt erneut mit Anzeigen angesprochen werden.

Kurz erklärt

Besucht ein Nutzer eine Website, ohne zu konvertieren, wird er über ein Tracking-Pixel oder Cookie einer Zielgruppe zugeordnet. Auf anderen Plattformen - etwa in sozialen Netzwerken oder im Google Display-Netzwerk - kann dieser Nutzer anschließend gezielt mit passenden Anzeigen erneut angesprochen werden.

Beispiel

Ein Nutzer legt in einem Onlineshop Artikel in den Warenkorb, verlässt die Seite aber ohne Kauf. In den folgenden Tagen sieht er auf verschiedenen Websites eine Anzeige, die genau diese Artikel zeigt und ihn zum Abschluss des Kaufs animieren soll.

Warum ist das relevant?

Retargeting erzielt häufig überdurchschnittliche Conversion Rates, da es sich an Nutzer richtet, die bereits Interesse gezeigt haben, statt an ein kaltes Publikum. Es ist damit ein fester Bestandteil vieler Performance-Marketing-Strategien, insbesondere im E-Commerce.

Häufige Missverständnisse

Retargeting hängt technisch meist von Third-Party-Cookies oder vergleichbaren Tracking-Mechanismen ab, die zunehmend durch Browser-Beschränkungen und Datenschutzregeln (DSGVO, ePrivacy) eingeschränkt werden - die Reichweite und Genauigkeit klassischen Retargetings nimmt daher tendenziell ab. Zudem kann übermäßiges, aggressives Retargeting bei Nutzern als aufdringlich empfunden werden und der Markenwahrnehmung schaden.

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