JavaScript

JavaScript ist eine Programmiersprache, mit der sich das Verhalten von Webseiten im Browser dynamisch steuern lässt - von einfachen Interaktionen bis zu vollständigen Webanwendungen.

Kurz erklärt

JavaScript wurde ursprünglich entwickelt, um Webseiten im Browser interaktiv zu machen - etwa um auf Klicks zu reagieren, Inhalte nachzuladen oder Eingaben zu prüfen, ohne dass dafür jedes Mal eine neue Seite vom Server geladen werden muss. JavaScript greift dabei über das DOM auf die HTML-Struktur einer Seite zu und kann sie zur Laufzeit verändern. Die Sprache selbst wird durch den offenen Standard ECMAScript spezifiziert; “JavaScript” ist die bekannteste konkrete Implementierung dieses Standards.

Beispiel

Ein Formular prüft mit JavaScript direkt im Browser, ob ein Pflichtfeld ausgefüllt wurde, und zeigt bei Bedarf sofort eine Fehlermeldung an - ohne dass die Eingabe dafür erst an den Server gesendet werden muss.

Warum ist das relevant?

JavaScript ist die einzige Programmiersprache, die in praktisch jedem Webbrowser nativ ausgeführt wird, und damit die Grundlage moderner interaktiver Weboberflächen und Single Page Applications. Durch Umgebungen wie Node.js wird JavaScript inzwischen auch außerhalb des Browsers eingesetzt, etwa für Server-Anwendungen - dieselbe Sprache läuft damit sowohl im Client als auch auf dem Server.

Häufige Missverständnisse

JavaScript hat trotz des ähnlichen Namens nichts mit der Programmiersprache Java zu tun - beide entstanden unabhängig voneinander, der Name war zum Marktstart 1995 eine bewusste Marketingentscheidung. Auch ist “JavaScript deaktiviert” nicht gleichbedeutend mit “Website funktioniert nicht”: Grundlegende Inhalte einer Seite sollten idealerweise auch ohne JavaScript über HTML zugänglich bleiben, auch wenn interaktive Funktionen dann eingeschränkt sind.

Weiterführende Inhalte

Quellen & Dokumentation