CPC
CPC (Cost-per-Click) ist ein Abrechnungsmodell in der Onlinewerbung, bei dem Werbetreibende nur für tatsächliche Klicks auf ihre Anzeige bezahlen.
Kurz erklärt
Beim CPC-Modell zahlt der Werbetreibende nicht für die reine Einblendung (Impression), sondern erst, wenn ein Nutzer tatsächlich auf die Anzeige klickt. Die Höhe des CPC ergibt sich meist aus einem Auktionsverfahren, bei dem Faktoren wie Gebot, Anzeigenqualität und erwartete CTR den tatsächlichen Preis pro Klick beeinflussen.
Beispiel
Ein Werbetreibender gibt für ein Keyword ein maximales Gebot von 2,00 € pro Klick ab. Durch das Auktionsverfahren zahlt er am Ende häufig einen niedrigeren tatsächlichen CPC, etwa 1,40 €, abhängig von Wettbewerb und Anzeigenqualität.
Warum ist das relevant?
CPC ist eine der zentralen Kostenkennzahlen im Suchmaschinen- und Social-Media-Marketing und wird häufig in Kombination mit Conversion Rate betrachtet, um die tatsächlichen Kosten pro gewonnenem Kunden (CPA) zu ermitteln. Stark umkämpfte Branchen und Keywords weisen tendenziell deutlich höhere CPCs auf.
Häufige Missverständnisse
Ein niedriger CPC ist nicht automatisch wirtschaftlich vorteilhaft, wenn die dadurch gewonnenen Klicks selten zu Conversions führen - ein höherer CPC bei stark konvertierendem Traffic kann in der Gesamtbetrachtung wirtschaftlicher sein. CPC sollte daher nie isoliert, sondern immer im Zusammenhang mit Conversion Rate und Customer Acquisition Cost betrachtet werden.