CPA

CPA (Cost-per-Acquisition) gibt an, wie viel eine Werbekampagne durchschnittlich pro gewonnener Conversion, etwa einem Kauf oder Lead, kostet.

Kurz erklärt

Der CPA berechnet sich als Gesamtkosten einer Kampagne geteilt durch die Anzahl der erzielten Conversions. Anders als CPC, der pro Klick abrechnet, bezieht sich CPA auf tatsächliche Zielaktionen und ist damit näher am wirtschaftlichen Ergebnis einer Kampagne.

Beispiel

Eine Kampagne kostet 1.000 € und erzielt 40 Verkäufe. Der CPA beträgt 1.000 € / 40 = 25 € pro Verkauf.

Warum ist das relevant?

CPA ist eine zentrale Steuerungsgröße für die Wirtschaftlichkeit von Kampagnen: Liegt der CPA unter dem durchschnittlichen Deckungsbeitrag pro Kunde, arbeitet eine Kampagne profitabel. Viele Werbeplattformen bieten automatisierte Gebotsstrategien an, die gezielt auf einen definierten Ziel-CPA optimieren.

Häufige Missverständnisse

CPA und CAC (Customer Acquisition Cost) werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich aber in der Praxis häufig im Betrachtungsumfang: CPA bezieht sich meist auf eine einzelne Kampagne oder einen Kanal, während CAC üblicherweise alle Vertriebs- und Marketingkosten über alle Kanäle hinweg einbezieht. Ein niedriger CPA in einer einzelnen Kampagne sagt daher nicht automatisch etwas über die gesamten Kundengewinnungskosten eines Unternehmens aus.

Weiterführende Inhalte